Wann sollte eine Fettabsaugung durchgeführt werden?

Gibt es nur kosmetische Gründe eine Liposuktion durchzuführen? Wann ist eine Fettabsaugung nicht die geeignete Methode? Über die Gründe eine Liposuktion durchzuführen, bestehen die verschiedensten Auffassungen und manchmal auch Vorurteile.

Tatsächlich zählt die Fettabsaugung zu den plastischen Schönheitsoperationen. Dadurch werden kosmetisch störende Fettpolster beseitigt, die sich vor allem an denen Beinen, hier vor allem die Oberschenkel, an der Hüfte und am Bauch befinden.

Wann wird eine Liposuktion durchgeführt?

Neben einen kosmetischen Grund, wird die Liposuktion bei einer krankhaften Fettgewebsvermehrung durchgeführt, die tumorbedingt oder durch Hormone verursacht wird. Die bekannteste Erkrankung ist hier das Lipödem.

Eine Liposuktion dient auch zur Vorbereitung einer anderen plastischen Operation.

Ebenso wird die Fettabsaugung zur Fettgewinnung für eine Eigenfetttransplantation verwendet wie beispielsweise zur Narbenkorrektur.

Wann wird oder sollte keine Fettabsaugung durchgeführt werden?

Bei ernährungsbedingter Fettvermehrung, die zu einen starken Übergewicht mit einen BMI über 35 führt, wird keine Liposuktion durchgeführt.

Auch bei Venenentzündungen, Diabetes mellitus, Wundheilungsstörungen wird keine Fettabsaugung empfohlen.

Bei Personen, die unter Blutgerinnungsstörungen leiden oder gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, wird keine Liposuktion angewendet. Gleiches gilt für Entzündungen oder Narben im OP-Bereich.

Auch bei verschiedenen psychiatrischen Erkrankungen wird eine Fettabsaugung von Schönheitschirurgen abgelehnt.

Keine Liposuktion zur Behandlung von Cellulite

Vielfach wird angenommen, dass eine bestehende Cellulite, auch Orangenhaut genannt, durch eine Liposuktion reduziert werden kann. Dabei kann das Gegenteil bei einer Fettabsaugung eintreten und sich die Dellenbildung der Haut noch verschlimmern kann.